Freitag, 10. Oktober 2014

Der Konvoi ist zurück und setzt ein gutes Zeichen für den Weihnachtspäckchenkonvoi 2014

Am Dienstag morgen machten wir uns auf in das Kinderdorf nach Mikhailowka.







Viktor Andreijewitsch begrüßte uns so herzlich, dass ich echt wieder das Gefühl hatte: Wir kommen nach Hause. Er informierte uns über die momentane Situation und die Verlegung der Kinder aus dem Osten in die Kinderdörfer des Südens. Mit dabei der Leiter eines Kindersorfes, das ca 190 km südlich Odessa liegt. Hier wurden bereits 47 Kinder aus dem Osten untergebracht.

Des Weiteren konnte ich Christina wieder einmal treffen. Christina lernte ich schon in 2010 kennen und bin froh, dass diese, jetzt doch schon junge Dame, ihren Weg geht und später weiter das Ziel zu einem Studium hat. Ich drücke ihr ganz fest die Daumen, dass sie hierzu auch die Möglichkeit bekommt.
Die Verabschiedung fiel uns allen schwer. Nach der Rückfahrt nach Odessa hatten wir viel Gesprächsstoff und jeder verarbeitete das Gesehene und Erlebte auf seine eigene Art und Weise.
 
In Odessa zurück, haben ich die letzten Zollformalitäten mit Tatjana (Rechtsanwältin und Mitarbeiterin im Städtischem Zentrum für humanitäre Hilfe, Information- und Wirtschaftsversorgung) abgewickelt. Ich muss nochmal erwähnen, dass diese Dame einen hervorragenden Job bei der Zollabwicklung gemacht hat und damit wesentlich zum positiven Gelingen beigetragen hat.
 
Um 17 Uhr waren wir dann an den Trucks und beluden unser Gepäck. Sprinter noch schnell betanken und auf ging es zur 2.260 km langen Heimreise.
 
Die Kaffeemaschine war für uns das, was der Tank beim LKW ist: Bloß nie leer werden, auch wenn wir den Kampf gegen die Straßenverhältnisse nicht immer gewonnen haben haha.
 
Auch auf dem Rückweg war die Abwicklung am Zoll unproblematisch, die Zöllner unglaublich nett und hilfsbereit. Als besonders empfinde ich es, dass sich auch die Zöllner bei uns für unsre Hilfe bedankt haben.
 
Noch etwas Polen (war für das Kaffeekochen auch nicht unbedingt förderlich ;-) und dann nach Deutschland rein. Das "Dresdner Tor" war unser Ziel. Hier wurden wir morgentlich schon von Damian begrüßt, den wir wirklich von Herzen und gerne über den Konvoiverlauf informiert haben.
Am Abend war dann wieder jeder gut zuhause angekommen.
 
Ich kann mich nur bei ALLEN Mitfahrern bedanken! Tolle Menschen und ein tolles Team!
 
 












Zum Schluß aber noch:
 
Andreas Hamburg, Pastor in Odessa und unser langjähriger Freund postete auf FB:
"Mutige, Freude-machende, gesegnete Menschen in den roten Jacken. Danke Euch, meine lieben Freunde!"
 

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