Samstag, 19. Dezember 2015

Lutz Heer, Tour Rumänien zum NSP 2001/02


Liebe Freunde!

Auch in diesem Jahr konnten wir den Weihnachtspäckchenkonvoi wieder nutzen, um auf dem Rückweg aus Drobeta-Turnu Severin einen Besuch im Kinderdorf der Kinderzukunft (ehemals Rudolf-Walther-Stiftung) in Rumänien zu machen. Derzeit ist das ganze Kinderdorf eine einzige Großbaustelle, da sämtliche Gebäude dank einer staatlichen Förderung in Höhe von rund 1 Millionen Euro komplett modernisiert werden (Bäder, Dächer etc.).
15 Jahre ist es nun schon her, dass wir als Hanauer Tabler gemeinsam mit vielen, vielen weiteren Tablern aus ganz Deutschland das Nationale Serviceprojekt "Ausbildungszentrum Günther Rick" umsetzen und ein komplett neues Ausbildungszentrum auf die Beine stellen konnten!

Es war ein unbeschreiblich gutes Gefühl, als wir vergangene Woche dann vor Ort "unserem" Ausbildungszentrum einen Besuch abstatten und uns über die aktuelle Situation dort informieren konnten.

Aktuell lief gerade ein Kurs in der Friseurlehrwerkstatt - die übrigens BIS ZUM HEUTIGEN TAG immer noch komplett von WELLA mit den Verbrauchsmaterialien ausgestattet wird!

 

Über 2.000 (!!!) Jugendliche haben seit Eröffnung des Zentrums Ausbildungskurse durchlaufen und entsprechende Zertifikate erhalten! Diese Zahl hat mich ehrlich fast umgehauen! Wer hätte damals gedacht, dass wir einen derartigen Erfolg haben würden!?! Also das nenn' ich mal ein nachhaltiges Projekt!!!
Die Zertifikate, die die Kursteilnehmer nach erfolgreichem Abschluss erhalten, sind staatlich anerkannt und genießen gerade auch im Kreis Timis einen sehr guten Ruf. Dabei arbeitet das Kinderdorf eng und erfolgreich mit den zuständigen Sozialbehörden (der sog. Kommission) zusammen, um die Kurse jeweils mit Jugendlichen aus bedürftigen Familien "aufzufüllen".
Sensationell in diesem Zusammenhang auch die "Erfolgsquote" der Wiedereingliederung in ein "normales" Leben nach der Ausbildung: während in anderen vergleichbaren staatlichen oder privaten Einrichtungen durchschnittlich 25 Prozent der Jugendlichen in ein "geregeltes" Leben übergehen sind es bei unserem Ausbildungszentrum ganze 85 Prozent der Jugendlichen! Auch das ein Ergebnis, das sich wirklich sehen lassen kann!
Ihr könnt euch also sicherlich vorstellen, dass wir (das Team Drobeta ;)) Temesvar ziemlich stolz und beruhigt verlassen haben!
Team Drobeta

Gruß in die Runde - und YiT
Lutz
OT 74 Hanau

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