Ich weiß gar nicht mehr, wie lange es schon her ist, dass mich mein geliebter Tabler-Freund Tommy Führer anrief und sagte „Mensch Holger, wir haben doch diese Betten nach Odessa geschafft, das ist doch wieder eine tolle Aktion, alle finden sie klasse, kannst Du nicht als OTD-Präsident mal was Nettes für unseren Blog schreiben?“.
„Ach Gott, Tommy“ war meine Antwort, „Du weißt doch, dass ich voll hinter der Aktion stehe und sie mehr als nur gut finde, aber immer noch will die Mehrheit der Oldies nicht so viel von Service bei OTD hören und ich muss mich doch als deren höchster Vertreter dem entsprechend zurückhaltend verhalten.“
„So ein Quatsch, im Prinzip finden die´s doch auch gut, was wir machen!“
Und recht hat er gehabt. Ich habe zwar aus den genannten Gründen etwas mit mir gerungen, aber dann doch einen Blog-Eintrag verfasst und mich beim Senden zu blöd angestellt. Dann war ich fast zwei Monate im Ausland unterwegs, dann eine Woche krank, dann erst habe ich es gemerkt. Und den – längst nicht mehr aktuellen – Eintrag neu geschrieben. Dieser blieb dann ewig in meinem Email-Entwurfsordner. Irgendwann gemerkt, den dritten verfasst. Den habe ich dann an einen Berufskollegen von Tommy mit fast identischer Email-Adresse geschickt, Antwort kam keine, keiner hat´s gemerkt. Dies hier ist jetzt der letzte elektronische Versuch – klappt er wieder nicht, nehme ich Papier und Blei und eine Briefmarke in die Hand (gibt´s sowas überhaupt noch?), versprochen!
So, was soll ich jetzt noch zu der eigentlichen Aktion sagen? Das ich sie toll finde? Dass jeder OT-Tisch so etwas machen darf, nach meiner Meinung sogar mit Pauken und Trompeten, mit Werbung für sich und die Aktion (und weitere Aktionen)? Dass sie wieder einmal ein voller Erfolg war? Dass 120 Kinder plötzlich würdig und gut schlafen können? Dass ein Netzwerk, wie es nur Tabler haben, dazu genutzt werden konnte, Betten, Transport, Fahrer, Sprit, Maut, etc. pp. innerhalb kürzester (!) Zeit auf die Reihe und finanziert zu kriegen? Allein das sind schon Superlative genug für den kleinen Kreis der Organisatoren – aber das wichtigste kommt jetzt:
Es ist der vielbeschworene und legendäre SPIRIT OF ROUND TABLE, der all dies überhaupt erst ermöglicht hat, und – Achtung, Leser, es geht noch weiter – der nicht an der Altersgrenze von 40 Jahren bei RT zurück bleibt!
Steht es mir an, hier irgendwem zu danken? Wohl nicht, ich habe zu wenig selbst zu der Aktion beigetragen. Ich tue es trotzdem:
- denen, die die Idee hatten,
- denen, die sie umgesetzt haben
- und auch denen, die bei uns Old Tablern den RT-Geist wach halten und dafür sorgen, dass Aktionen wie „120 Betten für Odessa“ stattfinden und in das Blickfeld der Oldies transportiert werden. Auch in meines übrigens.
-
Alles Gute für Euch alle weiterhin, macht weiter so!
Yours in continued friendship
Holger G. W.Peise
Präsident
Old Tablers Deutschland
Weihnachtspäckchen Konvoi nach Rumänien, Ukraine & Moldawien
Service Aktion von Old Tablers, Round Table,LadiesCircle und Freunden
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Sonntag, 21. November 2010
Freitag, 29. Oktober 2010
STRAHLENDE GESICHTER
was kann es schöneres geben?
EIN GROSSES DANKE ALLEN, DIE HIER GEHOLFEN HABEN
und es gibt noch viel zu tun.
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Damit wir besser miteinander leben
In den vergangenen Tagen ist meine Seele aufgeblüht.
Schon die Fahrt von Odessa nach Michailovka war spannend. Mit einem Fahrzeug unterwegs, das uns von der evangelisch-lutheranischen Bischofskanzlei in Odessa zur Verfügung gestellt wurde, war es fast so als seien wir unterwegs "im Auftrag des Herrn". Nicht dass es viel nutzte, denn nach einem kurzen Abbiegen auf eine Tankstelle erfuhren wir von den uns später anhaltenden Polizisten, dass wir ukrainisches Verkehrsrecht gebrochen haben - was uns 255 Hrywnja (ca 23 Euro) kostete. Das Kreuz auf der Windschutzscheibe verleitete den Polizisten dann dazu, Tommy im Protokoll mit der Berufsbezeichnung "Pastor" zu benennen. Es hätte keinen besseren treffen können.
Schon die Fahrt von Odessa nach Michailovka war spannend. Mit einem Fahrzeug unterwegs, das uns von der evangelisch-lutheranischen Bischofskanzlei in Odessa zur Verfügung gestellt wurde, war es fast so als seien wir unterwegs "im Auftrag des Herrn". Nicht dass es viel nutzte, denn nach einem kurzen Abbiegen auf eine Tankstelle erfuhren wir von den uns später anhaltenden Polizisten, dass wir ukrainisches Verkehrsrecht gebrochen haben - was uns 255 Hrywnja (ca 23 Euro) kostete. Das Kreuz auf der Windschutzscheibe verleitete den Polizisten dann dazu, Tommy im Protokoll mit der Berufsbezeichnung "Pastor" zu benennen. Es hätte keinen besseren treffen können.
Dienstag, 26. Oktober 2010
Bettenaufbau im Kinderdorf
Im Kinderdorf angekommen wurden wir herzlich begrüßt. Leider waren nur ca. 20 Kinder da, denn es waren Herbstferien. Warum waren dennoch 20 Kinder da? Sicherlich wollten sie auch zu Ihren Eltern nach Hause und haben auf ihre Eltern gewartet, gehofft. Niemand kam, denn die Eltern sind sicherlich im Knast, besoffen oder wollen die Kinder einfach nicht abholen, weil sie stören. Umso mehr waren wir eine besondere Abwechslung im Ferienalltag der Kids. Uns hat die Tatsache der Enttäuschung in den Augen der Kinder besonders getroffen uns so konnten wir doch wenigstens einen Tag als „Elternersatz“ fungieren. Die Kinder sind uns beim Aufbau nicht von der Seite gewichen und haben und tatkräftig unterstützt.
Die erste Nacht haben wir in den alten Betten geschlafen. Geschlafen? Nee, eher nicht. Nach rechts gedreht, nach links gedreht… ein schlafen wollte nicht so richtig funktionieren. Wir waren froh, dass die Funktionalität nicht noch eine weitere Nacht auf Probe gestellt wurde.
Dieter erklärt den Kindern was der Grund unseres Besuches ist und bittet um Mithilfe beim Aufbau.
Christian hat erst einmal den Aufbauplan studiert und dann die Gruppen aufgeteilt. So haben Maksim und ich die Kartonagen aufgemacht und die ersten Vorinstallationen durchgeführt. Dieter hat die Matratzen ausgepackt und Christian war für den Aufbau zuständig. Überall waren die Kinder zugegen und haben die Kartonagen weggeräumt, das Plastik entfernt um dann letztendlich auch mal die Schrauben mit dem Akkuschrauber festdrehen zu dürfen. Erste Rangeleien, wer zuerst schrauben darf, sind dann in ein geordnetes System übergegangen, so dass alle mal dran waren. Naja, bei 120 Betten war das auch nicht schwer… grins.
Der Montag war dann geprägt vom Packen und fertig machen für die Abreise nach Odessa. Hier mussten wir sofort zur Kreisverwaltung, da der ursprüngliche Termin von 14 Uhr auf 13 Uhr vorverlegt wurde. Letzte Absprachen bezüglich unseres bevorstehenden Weihnachtskonvois wurden getroffen und danach sind wir in die Kirche der DELKU gefahren. Die erste Dusche nach 2 Tagen war sicherlich ein Highlight, sowie die Selbstverständlichkeit einer Toilette. Man weiß erst dann wieder zu schätzen was man hat, wenn man es eben nicht mehr hat.
Ich möchte mich hier nochmals bei allen bedanken, die diese Aktion erst möglich gemacht haben. Bei Allen die nicht das Lachen in den Kinderaugen sehen konnten, aber auch bei Dieter, Christian und Maksim, dass diese Aktion durch ihr tatkräftiges Anpacken solch ein Erfolg wurde.
Samstag, 23. Oktober 2010
Samstags auf dem Airport
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Jetzt gehts looooos....
... was lange währt, währt gut.
Die 120 Betten wurden seitens des Zoll freigegeben.
Die Flüge sind gebucht.
Von Samstag bis zum Dienstag (23.- 26.10.) fliegen
Dieter Daley, OT 45
Maksim Ljubaskin, RT 74
Christian Barbatschi, RT 163 und
meine Wenigkeit nach Odessa.
Mit dabei: Akkuschrauber, Fußbälle und sonstige kleine Sachen für die Kids.
Eine weitere Aufgabe vor Ort sind Klärungen für den Weihnachtskonvoi.
Ab Samstag werden wir dann ieder täglich und aktuell von unserer Reise berichten.
Wir freuen uns schon auf die Augen der Kinder, wenn die Betten aufgebaut werden.
YiT+
Tommy
Die 120 Betten wurden seitens des Zoll freigegeben.
Die Flüge sind gebucht.
Von Samstag bis zum Dienstag (23.- 26.10.) fliegen
Dieter Daley, OT 45
Maksim Ljubaskin, RT 74
Christian Barbatschi, RT 163 und
meine Wenigkeit nach Odessa.
Mit dabei: Akkuschrauber, Fußbälle und sonstige kleine Sachen für die Kids.
Eine weitere Aufgabe vor Ort sind Klärungen für den Weihnachtskonvoi.
Ab Samstag werden wir dann ieder täglich und aktuell von unserer Reise berichten.
Wir freuen uns schon auf die Augen der Kinder, wenn die Betten aufgebaut werden.
YiT+
Tommy
Samstag, 16. Oktober 2010
Bettenaufbau in Sicht!
Nach nunmehr 6 Wochen scheint es sich abzuzeichnen, dass wir nächstes Wochenende (22. bis 24. 10.) nach Odessa fliegen können, um den Kindern die Betten aufzubauen.
Wir freuen uns riesig darauf!
Liebe Grüße und YiT+
Tommy
Wir freuen uns riesig darauf!
Liebe Grüße und YiT+
Tommy
Dienstag, 12. Oktober 2010
Der Konvoi in der Presse
Liebe Freunde,
heute ist der erste große Presseartikel zu unserem Konvoi nach Odessa erschienen.
Tommy und ich freuen uns wirklich sehr, dass nun sogar die überregionale Redaktion des Wiesbadener Tagblatts den Artikel aufgenommen hat und am heutigen Tag sowohl online als auch in der Printausgabe erschienen ist!
Die Zusammenarbeit aller "Rädchen" läuft derzeit auf Hochtouren um auch noch die finalen Schritte durchzuführen und alles für den Weihnachtspäckchenkonvoi vorzubereiten.
Falls noch jemand Kontakt zu deutschlandweiten Zeitungen hat, würden wir uns sehr über Kontaktaufnahme freuen, da wir mit unserer Aktion auch das NSP-Team von 1000 Kinder sehen und hören unterstützen!
Wir wünschen Euch noch einen schönen Tag!
Herzliche Grüße und YiT(+),
Tommy und Christian
heute ist der erste große Presseartikel zu unserem Konvoi nach Odessa erschienen.
Tommy und ich freuen uns wirklich sehr, dass nun sogar die überregionale Redaktion des Wiesbadener Tagblatts den Artikel aufgenommen hat und am heutigen Tag sowohl online als auch in der Printausgabe erschienen ist!
Die Zusammenarbeit aller "Rädchen" läuft derzeit auf Hochtouren um auch noch die finalen Schritte durchzuführen und alles für den Weihnachtspäckchenkonvoi vorzubereiten.
Falls noch jemand Kontakt zu deutschlandweiten Zeitungen hat, würden wir uns sehr über Kontaktaufnahme freuen, da wir mit unserer Aktion auch das NSP-Team von 1000 Kinder sehen und hören unterstützen!
Wir wünschen Euch noch einen schönen Tag!
Herzliche Grüße und YiT(+),
Tommy und Christian
Donnerstag, 23. September 2010
Der RTD- Präsident Rolf Schumann schrieb:
Liebe Tabler und Oldies,
wir haben mit viel Aufmerksamkeit und Spannung Euren Blog verfolgt und beim Entzollen mitgefiebert…und ziehen den Hut!
Auch wenn ein wenig die Enttäuschung herauszulesen war, sind wir mächtig stolz auf die Tour!
Sie war als Testfahrt gedacht und hat sich auch also solche entpuppt. Was kann es besseres geben, als ein derartiger Testlauf!
Wir freuen uns auf die Dezemberfahrt und darauf, dass Ihr gesund und munter wieder Zuhause seid...
Euer RT Präsidium
wir haben mit viel Aufmerksamkeit und Spannung Euren Blog verfolgt und beim Entzollen mitgefiebert…und ziehen den Hut!
Auch wenn ein wenig die Enttäuschung herauszulesen war, sind wir mächtig stolz auf die Tour!
Sie war als Testfahrt gedacht und hat sich auch also solche entpuppt. Was kann es besseres geben, als ein derartiger Testlauf!
Wir freuen uns auf die Dezemberfahrt und darauf, dass Ihr gesund und munter wieder Zuhause seid...
Euer RT Präsidium
Donnerstag, 16. September 2010
Wie geht es jetzt weiter?
Wir warten auf die Information der Delku, dass die Freigabe für den Zoll da ist.
Viele Freunde stehen in den Startlöchern um den Flug zu buchen für den "Bettenaufbau".
Carsten Dröscher von RT 106 hat heute die Pläne für das Kido bekommen.
Nun wird er ermitteln, was im Detail für die Heizungsanlage benötigt wird. Carsten hat erste Gespräche mit der Fa. Viessmann aufgenommen und die Chancen stehen gut, dass wir die benötigte "Heizhardware" gespendet bekommen. Danke Cartsen !!!
Sobald ich nähere Informationen habe, könnt Ihr das hier nachlesen.
YiT+
Tommy
Viele Freunde stehen in den Startlöchern um den Flug zu buchen für den "Bettenaufbau".
Carsten Dröscher von RT 106 hat heute die Pläne für das Kido bekommen.
Nun wird er ermitteln, was im Detail für die Heizungsanlage benötigt wird. Carsten hat erste Gespräche mit der Fa. Viessmann aufgenommen und die Chancen stehen gut, dass wir die benötigte "Heizhardware" gespendet bekommen. Danke Cartsen !!!
Sobald ich nähere Informationen habe, könnt Ihr das hier nachlesen.
YiT+
Tommy
Ein paar Daten rund um den Konvoi
- Gefahrene KM: LKW 5264 / Sprinter 5664 . Gesamt: 10.928
- Angefallene Kosten: 2.086,56 € für Diesel und Gebühren
- Durchschnittliche Transportkosten: 0,19 €/KM
- Durchschnittliche Transportkosten: 17,39 €/ Bett
- Tablerstunden on way: 1.368 (ohne Vorbereitung)
- Aufrufe der Blogseite bis einschl. gestern: 836
- Kosten für LKW und Sprinter: Kostenlos und unbezahlbar (im doppelten Sinne)
- Mailverkehr von Anfang an: 359 Mails
- Anzahl Knöllchen: 2 (1x Tommy in D, 20 € Festpreis) (1x Maksim in UA, 20 € runter gehandelt von 35 € haha)
Samstag, 11. September 2010
Eindrücke von Hans- Wolf Colsman, RT 204
Die eigene Erwartung an eine kleine Ortschaft zwei drei Stunden Südwestlich von Odessa mitten auf dem Lande werden für mich voll erfüllt.
Donnerstag, 9. September 2010
Eindrücke von Thomas Reinbothe, RT 208
Heute waren wir im Kinderheim, unserem Reiseziel. Dort sind wir sehr warmherzig empfangen worden. Leider konnten wir die 120 Kinderbetten nicht aufbauen.
Die derzeitigen Schalfgelegenheiten (ich möchte diese nicht als Betten bezeichnen) sahen erbärmlich aus.
Aber in 4 Wochen werden die neuen Betten ankommen, wenn diese als "humanitäre Hilfe" von den Behörden eingestuft wurden. OHNE WORTE!!
Die derzeitigen Schalfgelegenheiten (ich möchte diese nicht als Betten bezeichnen) sahen erbärmlich aus.
Eindrücke und Geschichten von Maksim Ljubaskin, RT 74
Kurzgeschichten von Maksim:
Erste: Der deutsche Pedantismus oder wie werden die Geschäfte in Osteuropa gemacht.
Bei der Ankunft im Kinderdorf in Mikhailowka, hat unser Team sofort mit der Arbeit angefangen. Wir brauchten den Generalplan des Dorfes und die Grundrisse von den Gebäuden. Diese Anfrage hat den Direktor und seinen Vertreter überrascht und verwirrt. Das Dorf hat eine knapp 100-jährige Geschichte, hatte jedoch bis vor Kurzem keine Bestandspläne.
Erst im letzten Jahr wollte die regionale Verwaltung für Eigenbedarf die Pläne erstellen. Dies hatte 1,5 Monate gedauert.
Als uns gesagt wurde, dass die Pläne nicht vorhanden sind, hat unser Team sehr professionell und strukturiert die Aufgaben verteilt und die Vermessung innerhalb von 2,5 Stunden durchgeführt.
Erste: Der deutsche Pedantismus oder wie werden die Geschäfte in Osteuropa gemacht.
Erst im letzten Jahr wollte die regionale Verwaltung für Eigenbedarf die Pläne erstellen. Dies hatte 1,5 Monate gedauert.
Als uns gesagt wurde, dass die Pläne nicht vorhanden sind, hat unser Team sehr professionell und strukturiert die Aufgaben verteilt und die Vermessung innerhalb von 2,5 Stunden durchgeführt.
Eindrücke von Clemens Raabe, RT 194
Im ersten Moment überraschte Gesichter, denn wir waren nicht angekündigt.
Ich hatte den Eindruck, dass ersteinmal ein bisschen Hektik ausgebrochen ist.
Kinder wurden losgeschickt und Angestellte sind über den Hof geflitzt. Danach war alles picobello sauber.
Die baulichen Zustände im Kinderdorf waren schockierend, mehr brauch ich dazu nicht zu sagen.
Die Kinder, überfreundlich, sind z. Bsp. sofort aufgesprungen, als wir den Raum betraten.Sehr schüchtern, wir Fremde aus dem Westen, waren ihnen wohl nicht ganz geheuer.
Unser Fußballgekicke mit den Kids hat dann die Grenzen gebrochen.
Die sowieso strahlenden Kinderaugen wurden noch strahlender.
Ich hatte den Eindruck, das hat uns für die Kinder etwas menschlicher gemacht.
Alles in Allem ein sehr notwendiges Projekt, das nach mehr Aktion schreit.
Clemens Raabe
Ich hatte den Eindruck, dass ersteinmal ein bisschen Hektik ausgebrochen ist.
Kinder wurden losgeschickt und Angestellte sind über den Hof geflitzt. Danach war alles picobello sauber.
Die baulichen Zustände im Kinderdorf waren schockierend, mehr brauch ich dazu nicht zu sagen.
Die Kinder, überfreundlich, sind z. Bsp. sofort aufgesprungen, als wir den Raum betraten.Sehr schüchtern, wir Fremde aus dem Westen, waren ihnen wohl nicht ganz geheuer.
Unser Fußballgekicke mit den Kids hat dann die Grenzen gebrochen.
Die sowieso strahlenden Kinderaugen wurden noch strahlender.
Ich hatte den Eindruck, das hat uns für die Kinder etwas menschlicher gemacht.
Alles in Allem ein sehr notwendiges Projekt, das nach mehr Aktion schreit.
Clemens Raabe
Eindrücke von Carsten Höper, unserem Adoptivtabler
Das Heim machte einen sauberen und freundlichen Eindruck auf mich.
Der bauliche Zustand erinnerte mich aber doch mehr an die 40`ziger Jahre, wo das heizen noch günstig war.

Das WC ist von europäischen Standart weit entfernt. Es befanden sich auf dem Fußboden eben mal nur 6 Löcher und der Geruch im Raum war erbärmlich.
Die Zimmer waren jeweils mit 6 Kindern belegt.Diese nutzten 2 Kleiderschränke die für die 6 Kinder aber auch nur zur Hälfte befüllt waren.
Der bauliche Zustand erinnerte mich aber doch mehr an die 40`ziger Jahre, wo das heizen noch günstig war.
Das WC ist von europäischen Standart weit entfernt. Es befanden sich auf dem Fußboden eben mal nur 6 Löcher und der Geruch im Raum war erbärmlich.
Die Zimmer waren jeweils mit 6 Kindern belegt.Diese nutzten 2 Kleiderschränke die für die 6 Kinder aber auch nur zur Hälfte befüllt waren.
Die Heimreise
Nochmal schnell alle Zimmer gesichtet, ob auch nichts vergessen wurde, ab zum frühstücken 2 Blocks weiter und dann zur Gemeinde der DELKU.
Maksim und ich fuhren mit Juri zum Zoll.
Der Rest war mit dem Sprinter ins das Internat für schwerhörige Kinder gefahren, um sich einige Eindrücke über die Notwendigkeit des neuen NSP`s zu machen.
Beim Zoll angekommen war die erste Aktion eine Kontrolle des LKW`s.
Wurde Diesel geklaut? Ist die Zollschnur noch ok? Sind noch alle Lampen am Truck?
Der ukrainische Zoll funktioniert zum Thema Sicherheit. Alles war in Ordnung.
Die Abwicklung der zolltechninschen Papiere war dann auch in kürzester Zeit erledigt, so dass wir an das Entladen gehen konnten.
Ich stand dabei und und sah so doch ein Stückweit die imaginäre Ausladung im Kinderdorf. Das klappern des Staplers holte mich dann aber doch wieder in die Realität zurück und.. es war doch nur das Zoll- Lager.
Wie auch schon bei der Zollkontrolle an der Grenze regnete es in Strömen. Da es seit Monaten hier nicht mehr geregnet hatte, war das für die Menschen vor Ort sicherlich ein Erlösung, für mich allerdings weinte der Himmel ob der Bürokratie in der Ukraine.
Gegen 16 Uhr Ortszeit starteten wir Richtung Heimat. So irgendwie macht man sich dabei gar keine Gedanken über die mehr als 2.600 KM vor uns, sondern war emotional immer noch bei den Kids und was man alles besser machen kann.
Kurz vor Kiew habe ich das Navi etwas umgestellt und konnte auf unserem Weg den Krementschugsee erkennen.
Also hier ist 1943 mein Opa gefallen und liegt nur ca. 2 Stunden von hier in einem Grab des unbekannten Soldaten in der Nähe von Uspenskoje (Uspenka).
Und schon wieder waren meine Gedanken nicht mehr bei der Strecke.
Um 18 Uhr habe ich das Lenkrad an Christian übergeben und konnte mich mit meinen Gedanken dann in die Koje werfen.
Gegen 3 Uhr habe ich dann Thomas abgelöst und der Regen ließ nach. Was einen dann doch noch so ein Stück eindusseln ließ, war das monotone Gräusch der Panzerstraßen, was so ein Stück weit an den Orientexpress erinnerte und die Augen langsam, stetig aber sicher zudrückte.
Um 9 Uhr haben wir dann die Grenze erreicht und saßen bei einem gemeinsamen Frühstück zusammen.
Auf die frischen Brötchen mussten wir allerdings verzichten und dann doch mit einer Burch- Suppe vorlieb nehmen. Sah schlimmer aus als es schmeckte.
Jetzt gehen wir an die Grenze und hoffen, dass es dieses Mal besser läuft.
Dieses Mal sind wir einfach an der langen Schlange vorbeigefahren, denn wir hatten ja jetzt die Erfahrung in dem Bereich ;-)
Zwar wurden wir von den Zwischenposten etwas komisch angeschaut, allerdings getraute sich wohl keiner uns wieder nach hinten anzustellen.
Wow... nach nur 2 Stunden sind wir wieder in Europa.
Alles hat geklappt und wir sitzen jetzt zum Mittagessen in einer Bar zusammen.
Tommy
Maksim und ich fuhren mit Juri zum Zoll.
Der Rest war mit dem Sprinter ins das Internat für schwerhörige Kinder gefahren, um sich einige Eindrücke über die Notwendigkeit des neuen NSP`s zu machen.
Beim Zoll angekommen war die erste Aktion eine Kontrolle des LKW`s.
Wurde Diesel geklaut? Ist die Zollschnur noch ok? Sind noch alle Lampen am Truck?
Der ukrainische Zoll funktioniert zum Thema Sicherheit. Alles war in Ordnung.
Die Abwicklung der zolltechninschen Papiere war dann auch in kürzester Zeit erledigt, so dass wir an das Entladen gehen konnten.
Ich stand dabei und und sah so doch ein Stückweit die imaginäre Ausladung im Kinderdorf. Das klappern des Staplers holte mich dann aber doch wieder in die Realität zurück und.. es war doch nur das Zoll- Lager.
Wie auch schon bei der Zollkontrolle an der Grenze regnete es in Strömen. Da es seit Monaten hier nicht mehr geregnet hatte, war das für die Menschen vor Ort sicherlich ein Erlösung, für mich allerdings weinte der Himmel ob der Bürokratie in der Ukraine.
Kurz vor Kiew habe ich das Navi etwas umgestellt und konnte auf unserem Weg den Krementschugsee erkennen.
Also hier ist 1943 mein Opa gefallen und liegt nur ca. 2 Stunden von hier in einem Grab des unbekannten Soldaten in der Nähe von Uspenskoje (Uspenka).
Und schon wieder waren meine Gedanken nicht mehr bei der Strecke.
Um 18 Uhr habe ich das Lenkrad an Christian übergeben und konnte mich mit meinen Gedanken dann in die Koje werfen.
Gegen 3 Uhr habe ich dann Thomas abgelöst und der Regen ließ nach. Was einen dann doch noch so ein Stück eindusseln ließ, war das monotone Gräusch der Panzerstraßen, was so ein Stück weit an den Orientexpress erinnerte und die Augen langsam, stetig aber sicher zudrückte.
Um 9 Uhr haben wir dann die Grenze erreicht und saßen bei einem gemeinsamen Frühstück zusammen.
Auf die frischen Brötchen mussten wir allerdings verzichten und dann doch mit einer Burch- Suppe vorlieb nehmen. Sah schlimmer aus als es schmeckte.
Jetzt gehen wir an die Grenze und hoffen, dass es dieses Mal besser läuft.
Zwar wurden wir von den Zwischenposten etwas komisch angeschaut, allerdings getraute sich wohl keiner uns wieder nach hinten anzustellen.
Wow... nach nur 2 Stunden sind wir wieder in Europa.
Alles hat geklappt und wir sitzen jetzt zum Mittagessen in einer Bar zusammen.
Tommy
Die Eindrücke in Bilder gefasst
Ein Gruppenfoto der Klasse, Lehrerin und Internatsleiterin Ludmilla zusammen mit
Christoph Jöckel (l.) RT 44 Berlin und Christian Frößl (r.) RT 274 Idstein
Eine Brille die beim Spielen kaputt ging
Serafima
nachdem Christoph bereits in Worten unseren Besuch in dem Internat für sehbehinderte Kinder geschildert hat, möchte ich euch einige Fotos zeigen - Das Ganze ist nur möglich durch die tolle Unterstützung von Euch allen!
Ein besonderer Danke geht jedoch an Tamara Kontsevych-Schoeneberger. Ohne ihre Übersetzungshilfe wäre es sehr schwer mit der Kommunikation gewesen.
Die nächste Aktion wird nun sein, im Rahmen des NSP das Internat erneut zu besuchen, die Augen der Kinder zu vemessen und dann im nächsten Schritt die Brillen anzufertigen...
Weitere Bilder folgen noch!
Ich kann mich dem Feedback von Christoph nur anschliessen, wir waren ein super Team, sind ein super Team und auch Carsten unser nicht-Tabler hat gezeigt dass er einer von uns ist!
Leute ihr seid fantastisch!
Ich freue mich auf die nächste Aktion mit Euch!
Liebe Grüße und YiT,
Christian
Präsident RT 274 Idstein
Mittwoch, 8. September 2010
Internat für Sehbehinderte Kinder und Rückfahrt
Da Christian Frössl und ich Gestern bereits wieder abreisen mussten, sind wir nicht mit in das Kinderdorf gefahren. In Mission für unser diesjähriges NSP (Nationales Service Projekt von Round Table Deutschland) www.1000-kinder-sehen-und-hoeren.de
haben wir ein staatliches Internat für Sehbehinderte Kinder besucht und einige Film und Videoaufzeichnungen gemacht, die wir dem NSP Team zur Verfügung stellen wollen. Bei dem Besuch hat uns Tamara von der DELKU als Übersetzerin beiseite gestanden (Herzlichen Dank Tamara!) und die Direktorin alles gezeigt, was wir sehen wollten. 120 Kinder wohnen in dieser Schule und es werden derzeit konkret 50 Brillen benötigt.
haben wir ein staatliches Internat für Sehbehinderte Kinder besucht und einige Film und Videoaufzeichnungen gemacht, die wir dem NSP Team zur Verfügung stellen wollen. Bei dem Besuch hat uns Tamara von der DELKU als Übersetzerin beiseite gestanden (Herzlichen Dank Tamara!) und die Direktorin alles gezeigt, was wir sehen wollten. 120 Kinder wohnen in dieser Schule und es werden derzeit konkret 50 Brillen benötigt.
Dienstag, 7. September 2010
Eine Reise in die ungewisse Bürokratie
Am Zoll angekommen, stand der LKW in einer Schlange von immerhin ca. 300 wartenden Truckern, die eben auch genau über diese Grenze wollten.
Schwieriger gestaltete sich die ganze Sache auf der ukrainischen Seite. Nicht nur das es bereits seit längerer Zeit vom Himmel kübelte, was das Zeug hielt, nein, die Probleme fingen erst an.
Zuerst die Passkontrolle und dann direkt das Ausfüllen der Visabescheinigungen. Die Ankunftsseite wurde direkt abgerissen und die
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