Montag, 6. Oktober 2014

Die Trucks sind ausgeladen!

Gestern Morgen, am 05.12. waren wir gegen 9 Uhr in Odessa angekommen.
Müde ja, müde nein, schlafen (nach nur 4 Std. Schlaf von Freitag bis Sonntag)ja, oder doch nicht?

Direkt am Anfang von Odessa trafen wir uns mit Anna Vladimirovna, der Chefin des Städtischem Zentrum für humanitäre Hilfe, Information- und Wirtschaftsversorgung. Anna zeigte uns den Abstellplatz für die 2 dicken LKW und wir konnten die Fahrzeuge beruhigt stehen lassen.
Dann nichts wie ab in die DELKU um alte Freunde zu treffen. Andreas Hamburg begrüßte uns herzlich und lud uns zu einer Messe ein, die unmittelbar nach unserem Eintreffen begann. Die Menschen in der Kirche konnten uns mit unseren roten Konvoijacken gar nicht so richtig einschätzen. wurden aber alsbald von Andreas ins rechte Licht gesetzt.

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der Erholung. Die gesamte Mannschaft konnte sich am Strand des schwarzen Meeres erholen. Der Ein oder Andere hat es sich dann doch nicht nehmen lassen und sprang ins kühle Nass. Abends wurden wir von Andreas zum Abendessen in ein ukrainisches Spezialitätenrestaurant eingeladen.

Der Montag morgen war dann wieder ganz im Zeichen des Konvoi. dem nächsten Schritt und der Start der Entzollung. Hatten wir in den Jahren zuvor noch mit extremen Problemen zu kämpfen, war diese Fahrt wieder eine Überraschung, aber eine unglaublich positive: Der Zoll hatte uns bereits gegen 11 Uhr  das GO zur Entladung gegeben und gegen 16 Uhr waren die Ladeflächen gekehrt.

 




Gegen 18 Uhr waren wir dann in der Klink für Psychiatrie, für die wir diesen Konvoi durchgeführt haben. Der Direktor Anatolii Voloshschuk begrüßte uns sehr herzlich und wir wurden zum Essen eingeladen. Es ist einfach nur schön zu sehen, was da alles auf den Tisch kommt. Natürlich haben wir auch Fragen zu der momentanen Situation gestellt und haben diese sehr offen erläutert bekommen. Später waren wir noch in der Kinderabteilung des Krankenhauses und wie immer haut es einen aus den Socken, ob der Armut der kranken Kinder. Ich denke, dass die Konvoiler jeder noch mal für sich einen Beitrag hierzu erfasst.

Morgen müssen wir noch einmal zur finalen Abstimmung einen Termin wahr nehmen. Bis dahin fahren wir noch einmal in das 120 km entfernte Kinderdorf nach Mikhailowka und werden da die Kinder und unseren Freund Viktor treffen. Alle sind schon gespannt, was es Neues zu berichten gibt.

 Morgen Abend geht es dann wieder auf die Rückreise nach Deutschland und am Donnerstag werden wir wieder in Deutschland sein.

YiOT, Tommy

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